Betriebsformen der Seeschifffahrt, Schifffahrtskonferenzen und –pools
Januar 30th, 2010
| Tags: Seeschifffahrt
Linienschifffahrt:
- Fahrten auf festen Rouen, zu festen Zeitplänen und in der Regel zu gleichen Beförderungsbedingungen
- Wird immer bedeutender
Trampschifffahrt
- Fahrten nach Bedarf, ohne feste Routen, Termine und zu meist verhandelbaren Preisen
- Meist Charterverkehr durch Outsider
- Verliert immer mehr an Bedeutung, ist aber immer noch nötig und vorhanden.
Kooperationen in der Linienschifffahrt
Schifffahrtskonferenzen:
Freiwillige Zusammenschlüsse von Linienreedereien verschiedener Nationen mit der Zielsetzung Frachtraten und Beförderungsbedingungen innerhalb eines Fahrtgebiets einheitlich festzulegen. Reedereien, die nicht in einer Schifffahrtskonferenz sind, nennt man Outsider. Diese können Transporte meist günstiger durchführen.
Schifffahrtspool:
Ist eine Abrechnungsgemeinschaft, die sowohl zwischen Konferenzreedereien als auch zwischen Outsidern möglich ist. Es werden entweder die gesamten Beförderungseinnahmen (Frachtenpool) oder das gesamte Ladungsaufkommen (Ladungspool) eines Fahrtgebiets nach einem festen Schlüssel auf die Poolmitglieder aufgeteilt.
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