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	<title>Ausbildung Kaufmann &#187; Außenhandel</title>
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	<description>Von Bank über Einzelhandel bis Spedition</description>
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		<title>Zahlungsbedingungen im Außenhandel</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Apr 2010 18:56:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lars</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lernfeld 11]]></category>
		<category><![CDATA[Außenhandel]]></category>
		<category><![CDATA[Zahlungsbedingungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Außenhandel bestehen sowohl für den Importeur als auch für den Exporteur verschiedene Risiken. Der Importeur möchte sicher gehen, dass er seine Ware in einem ordentlichen Zustand geliefert bekommt und der Exporteur möchte sicher sein, dass in dem Moment in dem er die Ware verschickt die Zahlung gesichert ist. Eine 100%ige Sicherheit für beide Parteien [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Außenhandel bestehen sowohl für den Importeur als auch für den Exporteur verschiedene Risiken. Der Importeur möchte sicher gehen, dass er seine Ware in einem ordentlichen Zustand geliefert bekommt und der Exporteur möchte sicher sein, dass in dem Moment in dem er die Ware verschickt die Zahlung gesichert ist.<br />
Eine 100%ige Sicherheit für beide Parteien ist aber nicht zu realisieren, da bei allen Zahlungsverfahren für mindestens eine Partei ein mehr oder minder großes Risiko besteht.</p>
<h4>Vorauszahlung, Anzahlung, payment in advance</h4>
<ul>
<li>Der Importeur geht in Vorleistung und zahlt den vereinbarten Betrag (Vorauszahlung) oder einen Teil davon (Anzahlung). Erst nach dem Zahlungseingang beim Exporteur verschickt dieser die Ware.</li>
<li>Es besteht bei Vorauszahlung kein Risiko für den Exporteur. Der Importeur hingegen hat keinerlei Sicherheit, dass die Ware geliefert wird.</li>
<li>Es entstehen neben den Überweisungsgebühren keinerlei Kosten.</li>
</ul>
<h4>Dokumentenakkreditiv, letter of credit, l/c</h4>
<ul>
<li>Der Importeur gibt der Hausbank des Exporteurs ein unwiderrufliches Zahlungsversprechen über seine Hausbank. Dieses Zahlungsversprechen wird bei Erhalt eines Dokuments, das den unwiderruflichen Transport zum Importeur bezeugt, eingelöst.</li>
<li>Das Dokumentenakkreditiv bietet die höchstmögliche Sicherheit für beide Parteien. Der Exporteur hat ein unwiderrufliches Zahlungsversprechen wenn er die Ware verschickt. Der Importeur kann bei der Zahlung sicher, dass sich die Ware auf dem Weg zu ihm befindet. Ein geringes Restrisiko besteht nur wenn die Banken zahlungsunfähig sind.</li>
<li>Durch die Beteiligung der zweier Banken, die ein Zahlungsversprechen abgeben, sind die Kosten für diese Art der Zahlung allerdings sehr hoch.</li>
</ul>
<h4>Dokument gegen Zahlung, Dokumenteninkasso, document against payment, d/p</h4>
<ul>
<li>Der Importeur zahlt den vereinbarten Kaufpreis bei Übergabe der Dokumente die ihm die Verfügungsgewalt über die Ware geben. Das am meisten verwendete Verfahren ist hier das Dokumenteninkasso.</li>
<li>Der Importeur trägt hier kein Risiko, da er bei Übergabe des Geldes die Verfügungsgewalt über die Ware erhält. Der Exporteur hingegen trägt ein Restrisiko, da er die Ware verschicken muss um die Papiere zum Übergang der Verfügungsgewalt zu erhalten. Wenn nun der Importeur die Ware nicht mehr annehmen will befindet sich diese trotzdem auf dem Weg zu ihm. Der Exporteur muss nun versuchen diese anders zu verkaufen.</li>
<li>Da bei diesem Verfahren auch zumeist Banken als Mittelsmänner eingesetzt werden, entstehen auch hier Kosten. Diese sind aber bei weitem nicht so hoch wie beim Dokumentenakkreditiv.</li>
</ul>
<h4>Dokument gegen Akzept, document against acceptance, d/a</h4>
<ul>
<li>Der Exporteur versendet die Ware und lässt die Papiere dann dem Importeur zukommen. Der bezahlt bei Übergabe der Papiere mit einem Wechsel (Tratte). Diesen Wechsel kann der Exporteur dann je nach Vereinbarung einlösen, meist nach Begutachtung der Ware</li>
<li>Der Importeur trägt hier kein Risiko, da er bei Übergabe des Geldes die Verfügungsgewalt über die Ware erhält. Der Exporteur hingegen trägt ein Restrisiko, da er die Ware verschicken muss um die Papiere zum Übergang der Verfügungsgewalt zu erhalten. Wenn nun der Importeur die Ware nicht mehr annehmen will befindet sich diese trotzdem auf dem Weg zu ihm. Der Exporteur muss nun versuchen diese anders zu verkaufen.</li>
<li>Außer der Ausstellung des Wechsels fallen für beide Parteien keine weiteren Zusatzkosten an.</li>
</ul>
<h4>Zahlung nach Erhalt der Ware, cash on delivery, c.o.d.</h4>
<ul>
<li>Der Exporteur verschickt die Ware und der Importeur bezahlt diese wenn er sie in Empfang nimmt. Dies passiert meistens per Nachnahme.</li>
<li>Der Importeur trägt hier kein Risiko. Der Exporteur hat das volle Risiko, da die Ware schon beim Empfänger steht und die Zahlung ungewiss ist.</li>
<li>Dieses Verfahren ist sehr kostengünstig, da hier maximal die Nachnahmegebühr anfällt.</li>
</ul>
<h4>offenes Zahlungsziel, auf Rechnung</h4>
<ul>
<li>Der Exporteur verschickt die Ware und der Importeur überweist den Betrag bis zu einem vereinbarten Termin.</li>
<li>Der Importeur trägt keinerlei Risiko und hat zudem noch die Chance durch einen schnellen Weiterverkauf einen Teil oder alle seine Kosten zu decken. Der Exporteur hat hier das größtmögliche Risiko, das der Importeur schon frei über die Ware verfügen kann ohne zu bezahlen.</li>
<li>Es entstehen neben den Überweisungsgebühren keinerlei Kosten.</li>
</ul>
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		<title>Risiken bei der Zahlung im Außenhandel</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Apr 2010 14:53:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lars</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lernfeld 11]]></category>
		<category><![CDATA[Außenhandel]]></category>
		<category><![CDATA[Zahlungsbedingungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Handel mit dem Ausland bietet vielen Unternehmen neue Möglichkeiten und bietet vor allem neue Absatzmärkte. Doch besonders beim Export und Import in und aus Drittländern bestehen für beide Parteien Risiken. Man kann diese Risiken in 4 Bereiche teilen: generelle Probleme, wirtschaftliche Risiken, politische Risiken und das Währungsrisiko. generelle Probleme unterschiedliche Mentalitäten der Vertragspartner unterschiedliche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Handel mit dem Ausland bietet vielen Unternehmen neue Möglichkeiten und bietet vor allem neue Absatzmärkte. Doch besonders beim Export und Import in und aus Drittländern bestehen für beide Parteien Risiken. Man kann diese Risiken in 4 Bereiche teilen: generelle Probleme, wirtschaftliche Risiken, politische Risiken und das Währungsrisiko.</p>
<h4>generelle Probleme</h4>
<ul>
<li>unterschiedliche Mentalitäten der Vertragspartner</li>
<li>unterschiedliche Rechtssysteme und Handelsbräuche in den verschiedenen Staaten</li>
<li>Sprachbarrieren, Transportrisiken, Naturkatastrophen</li>
</ul>
<h4>wirtschaftliche Risiken</h4>
<ul>
<li>Rücktritt vom Kaufvertrag</li>
<li>schlechte Zahlungsmoral</li>
<li>vorübergehende oder dauernde Zahlungsunfähigkeit</li>
<li>unsichere Liquiditätsprüfung</li>
</ul>
<h4>politische Risiken</h4>
<ul>
<li>Kriege, Unruhen, Aufstände</li>
<li>Streiks, Blockaden, Embargos</li>
<li>politisch instabile Staaten mit häufigen Führungswechseln und daraus resultierenden wechselnden Rechtslagen</li>
</ul>
<h4>Währungsrisiko</h4>
<ul>
<li>Vor allem bei der Abrechnung in fremder Währung kann ein plötzlicher Kursverlust dieser zu Einbußen führen. Bsp.: Man verkauft Ware im Wert von 100€ in die USA bei einem Kurs von 1:1. Die Zahlung wird in Dollar vereinbart, so dass man sich auf einen Preis von 100$ einigt. Nun erhält man am Tag der Zahlung die vereinbarten 100$, nur der Kurs ist mittlerweile auf 1:0,7 gefallen, so dass die 100$ in 70€ getauscht werden müssen. So entsteht ein Verlust von 30%. Dieses Risiko kann bei Kursanstiegen aber auch positive Folgen haben.</li>
</ul>
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		<title>Berufsbild: Kaufmann/-frau im Groß- und Außenhandel</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Dec 2008 10:11:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lars</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berufsbilder]]></category>
		<category><![CDATA[Kaufmann im Groß- und Außenhandel]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbildungsvergütung]]></category>
		<category><![CDATA[Außenhandel]]></category>
		<category><![CDATA[Berufsbild]]></category>
		<category><![CDATA[Gehalt]]></category>
		<category><![CDATA[Großhandel]]></category>
		<category><![CDATA[Kaufmann]]></category>

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		<description><![CDATA[Beschreibung Als Kaufmann/-frau im Groß- und Außenhandel kaufen sie Waren und Produkte in großen Mengen ein und verkaufen diese dann an Einzelhändler, Handwerk und Industrie. Sie sorgen für eine kostengünstige Lagerhaltung und den reibungslosen Warenfluss zwischen Herstellern, Weiterverarbeitern und Endverteilern, dazu prüfen sie den Wareneingang sowie die Lagerbestände, bestellen Ware nach und planen die Warenauslieferung. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Beschreibung</h3>
<p>Als <strong>Kaufmann/-frau im Groß- und Außenhandel</strong> kaufen sie Waren und Produkte in großen Mengen ein und verkaufen diese dann an Einzelhändler, Handwerk und Industrie. Sie sorgen für eine kostengünstige Lagerhaltung und den reibungslosen Warenfluss zwischen Herstellern, Weiterverarbeitern und Endverteilern, dazu prüfen sie den Wareneingang sowie die Lagerbestände, bestellen Ware nach und planen die Warenauslieferung. Der Beruf spaltet sich in zwei Fachrichtungen auf. Zum einen die Fachrichtung Außenhandel, in welcher sie vor allem im internationalen Handel tätig sind und sich um Im- und Exportgeschäfte kümmern. Zum anderen die Fachrichtung Großhandel, in welcher sie in Großhandelsunternehmen nahezu aller Wirtschaftszweige, z.B. in der Lebensmittel-, Fahrzeug- oder Textilindustrie vor allem nationale Geschäfte abwickeln. <strong>Kaufleute im Groß- und Außenhandel</strong> übernehmen vorwiegend verwaltende und organisatorische Aufgaben und kennen die wesentlichen Zoll- und Transportbestimmungen zu den Waren mit welchen sie handeln.</p>
<h3>Ausbildungsdauer</h3>
<p>3 Jahre</p>
<h3>Voraussetzung</h3>
<p>Für die Erlernen des Berufs <strong>Kaufmann/-frau im Groß- und Außenhandel</strong> wird ein guter Realschulabschluss voraus gesetzt. Vor allem in den Hauptfächern Deutsch, Mathe und Englisch sollten sie mindestens mit &#8220;gut&#8221; (Schulnote 2) abgeschlossen haben.</p>
<h3>Durchschnittliche Ausbildungsvergütung</h3>
<p>im Jahr 2007</p>
<ul>
<li>Westdeutschland
<ul>
<li>1.Ausbildungsjahr: 644€</li>
<li>2.Ausbildungsjahr: 710€</li>
<li>3.Ausbildungsjahr: 777€</li>
</ul>
</li>
<li>Ostdeutschland
<ul>
<li>1.Ausbildungsjahr: 599€</li>
<li>2.Ausbildungsjahr: 650€</li>
<li>3.Ausbildungsjahr: 711€</li>
</ul>
</li>
</ul>
<p><em>Angaben Brutto, Stand Okt. 2007 lt. Bundesinstitut für Berufsbildung</em></p>
<p>im Jahr 2008</p>
<ul>
<li>Westdeutschland
<ul>
<li>1.Ausbildungsjahr: 655€</li>
<li>2.Ausbildungsjahr: 720€</li>
<li>3.Ausbildungsjahr: 788€</li>
</ul>
</li>
<li>Ostdeutschland
<ul>
<li>1.Ausbildungsjahr: 611€</li>
<li>2.Ausbildungsjahr: 665€</li>
<li>3.Ausbildungsjahr: 727€</li>
</ul>
</li>
</ul>
<p><em>Angaben Brutto, Stand Okt. 2008 lt. Bundesinstitut für Berufsbildung</em></p>
<h3>Gehalt nach der Ausbildung</h3>
<p>Die Verdienstmöglichkeiten nach der Ausbildung zum Kaufmann/-frau im Groß- und Außenhandel sind in den beiden Fachrichtungen unterschiedlich, so verdienen die Kaufleute im Außenhandel durchschnittlich 2.108€ und Kaufleute im Großhandel durchschnittlich 1.926€. Zudem kommt es noch auf Branche an in der sie tätig sind und mit was für Waren sie handeln.</p>
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