Vorteile und Grundbegriffe des Containerverkehrs

Januar 31st, 2010 | Tags: ,

Vorteile des Containerverkehrs

  • Durch den Container ist die Ware auf dem Transport zusätzlich vor Beschädigung und Diebstahl geschützt.
  • Weniger Verpackungsaufwand als beim losen Transport auf hoher See
  • Schnellerer Umschlag durch größere Ladungseinheiten, daraus resultieren kürzere Lade- und Löschzeiten
  • Durch einheitliche Containergrößen gibt es einheitliche Umschlagstechnik und die Verkehrsmittel für den Vor- bzw. Nachlauf sind auch auf diese Container abgestammt

Containerarten:

Für Containerverkehr gibt es zwei standardisierte Größen von Containern, den 20 Fuß- und den 40 Fuß-Container. Dieser werden allerdings in vielen verschiedenen Bauarten angeboten, z.B.: Stückgut-, Kühl-, Isolier-, Schüttgut-, Flüssigkeiten- oder Flatcontainer.

Beim Beladen des Containers (Stuffing) müssen verschiedene Dinge beachtet werden:

  • Ladungssicherung, der Container kann während des Umschlags gekippt werden
  • Traglasten: Die Container sind vom Beladegewicht her begrenzt, der 20 Fuß-Container auf 18,75 t und der 40 Fuß-Container auf 27 t.
  • Beim LCL-Versand muss die zusammengehörende Ware als solche gekennzeichnet werden

Grundbegriffe des Containerverkehrs:

FCL – Full Container Load: Der Container wird bei Absender gepackt bzw. bei Empfänger entpackt (Ein Versender/Empfänger)

LCL – Less than Container Load: Der Container wird am Verschiffungshafen gepackt bzw. am Bestimmungshafen entpackt (Mehrere Versender bzw. Empfänger in einem Container)

Daraus ergeben sich vier verschiedene Transportarten, dementsprechend müssen die Container auch gekennzeichnet werden:

  • FCL/FCL – Haus-Haus-Verkehr
  • LCL/LCL – Pier-Pier-Verkehr
  • FCL/LCL – Haus-Pier-Verkehr
  • LCL/FCL – Pier-Haus-Verkehr

Stuffing: Beladen des Containers

Stripping: Entladen des Containers

Carriers Haulage: Der Verfrachter übernimmt Kosten und Risiken des Vor- und Nachlaufs

Merchants Haulage: Eine Absichtserklärung, durch die die Ladungbeteiligten die Kosten und Risiken für den Vor- und Nachlauf übernehmen.

Container Freight Station (CFS): übernimmt beim LCL-Verkehr das Be- und Entladen der Container im Hafen.

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