Vorteile und Grundbegriffe des Containerverkehrs
Vorteile des Containerverkehrs
- Durch den Container ist die Ware auf dem Transport zusätzlich vor Beschädigung und Diebstahl geschützt.
- Weniger Verpackungsaufwand als beim losen Transport auf hoher See
- Schnellerer Umschlag durch größere Ladungseinheiten, daraus resultieren kürzere Lade- und Löschzeiten
- Durch einheitliche Containergrößen gibt es einheitliche Umschlagstechnik und die Verkehrsmittel für den Vor- bzw. Nachlauf sind auch auf diese Container abgestammt
Containerarten:
Für Containerverkehr gibt es zwei standardisierte Größen von Containern, den 20 Fuß- und den 40 Fuß-Container. Dieser werden allerdings in vielen verschiedenen Bauarten angeboten, z.B.: Stückgut-, Kühl-, Isolier-, Schüttgut-, Flüssigkeiten- oder Flatcontainer.
Beim Beladen des Containers (Stuffing) müssen verschiedene Dinge beachtet werden:
- Ladungssicherung, der Container kann während des Umschlags gekippt werden
- Traglasten: Die Container sind vom Beladegewicht her begrenzt, der 20 Fuß-Container auf 18,75 t und der 40 Fuß-Container auf 27 t.
- Beim LCL-Versand muss die zusammengehörende Ware als solche gekennzeichnet werden
Grundbegriffe des Containerverkehrs:
FCL – Full Container Load: Der Container wird bei Absender gepackt bzw. bei Empfänger entpackt (Ein Versender/Empfänger)
LCL – Less than Container Load: Der Container wird am Verschiffungshafen gepackt bzw. am Bestimmungshafen entpackt (Mehrere Versender bzw. Empfänger in einem Container)
Daraus ergeben sich vier verschiedene Transportarten, dementsprechend müssen die Container auch gekennzeichnet werden:
- FCL/FCL – Haus-Haus-Verkehr
- LCL/LCL – Pier-Pier-Verkehr
- FCL/LCL – Haus-Pier-Verkehr
- LCL/FCL – Pier-Haus-Verkehr
Stuffing: Beladen des Containers
Stripping: Entladen des Containers
Carriers Haulage: Der Verfrachter übernimmt Kosten und Risiken des Vor- und Nachlaufs
Merchants Haulage: Eine Absichtserklärung, durch die die Ladungbeteiligten die Kosten und Risiken für den Vor- und Nachlauf übernehmen.
Container Freight Station (CFS): übernimmt beim LCL-Verkehr das Be- und Entladen der Container im Hafen.
